Esta web utiliza cookies para obtener datos anónimos de acceso. Si continúas navegando, consideramos que aceptas nuestra política de cookies.

×

Was ist der Große Küstenwanderweg?

Was ist der Große Küstenwanderweg?

Der Großen Küstenwanderweg der Region Málaga ist ein Projekt der Provinzregierung Málagas und bezieht die 14 Küstengemeinden, die Gemeindeverbände der Küste, das Umweltministerium und die Gebietsverwaltung der Andalusischen Regierung sowie das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und maritime Umwelt mit ein. Bei dem Projekt handelt es sich um einen Küstenwanderweg, der über viele Kilometer (man geht von 160 bis 180 Kilometern aus) Manilva und Nerja miteinander verbindet.

Dieser Wanderweg, von dem einige der 167 Abschnitte bereits genutzt werden können, verbindet die bisher existierenden Infrastrukturen, wie Strandpromenaden, Sand- und Wanderwege miteinander, und wird, in jeweiliger Absprache mit den verantwortlichen Institutionen, neue Verbindungspunkte schaffen.

Die im Folgenden genannten Zahlen sind Schätzungen, die auf den Inhalten der angefertigten Studien und Projekten basieren. Dabei muss beachtet werden, dass der Große Küstenwanderweg zurzeit von allen Institutionen gemeinsam geplant wird. Deshalb können später bei den Bauarbeiten einige Zahlen variieren.

Senda Litoral de Málaga

 

Fast 80% der Küste ist für Wanderer schon zugänglich...

Seit Mitte Juli 2017 sind schon ungefähr 80% der Küste Málagas über die bereits vorhandenen Infrastrukturen für Wanderer zugänglich. Die angekündigten Erneuerungen beziehen sich daher auf die übrig bleibenden 20%. Da es viele Hindernisse zu überwinden gibt, denn einige Küstenabschnitte stellen die Architekten vor große Herausforderungen, handelt es sich um ein Langzeitprojekt, das in fünf Jahren abgeschlossen werden soll.

Beispielsweise kann man den Bau eines Wanderweges zwischen Nerja und Torrox mit den steilen Felsabhängen nicht mit dem zwischen Mijas und Marbella vergleichen, wo der Küstenabschnitt eben verläuft. Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, dass alle öffentlichen Institutionen zusammenarbeiten.

Der Küstenwanderweg wird ein wichtiger Anziehungspunkt für Touristen werden, weil man nun an der Küste zwischen Nerja und Manilva entlanglaufen kann und sich gleichzeitig zahlreiche neue Geschäftsmöglichkeiten für Hoteliers, Gastronomen oder Firmen für Sport und Aktiv-Tourismus auftun.

Das Projekt geht Hand in Hand mit dem Großen Wanderweg (GWM oder GSM), dem Rundwanderweg durch die ganze Provinz, der ein nationales Symbol für den Aktiv-Tourismus geworden ist. Beide Wanderwege werden einige Etappen teilen, darunter zum Beispiel die 1. Etappe des Großen Wanderweges von Málaga nach Rincon de la Victoria oder die 30. Etappe von Estepona nach Marbella.

Darüber hinaus wird der Küstenwanderweg dazu beitragen, dass man die Costa del Sol als ein einziges Tourismusangebot versteht, das die gesamte Küste der Provinz von Osten nach Westen mit einschließt. In Wirklichkeit sprechen wir oft von der östlichen und westlichen Costa del Sol, obwohl es sich dabei nur eine geografische Unterscheidung halten sollte, denn die „Marke" Costa del Sol gehört zur gesamten Provinz.

 

Unterschiedliche Schwierigkeiten bei der Verbindung der Abschnitte

Es gibt drei verschiedene Abstufungen der sogenannten Kontinuität des Wanderwegs, dass heißt eine größere oder kleinere Schwierigkeit, um die Abschnitte miteinander zu verbinden. So ist die Kontinuität hoch, wenn die Abschnitte gut begehbar sind und keine speziellen Konstruktionen für den Übergang benötigt werden. Das ist der Fall bei Strandpromenaden, Fahrradwegen, Sand-, und Wanderwegen, Bürgersteigen, Übergängen oder Flussmündungen mit Brücken. Unter dieses Konzept fallen 73% des zukünftigen Küstenwanderweges.

Die mittlere Kontinuität bezieht sich auf 15% der Gesamtstrecke, und beinhaltet nicht begehbare Abschnitte, die jedoch mit einer geringen Investition für Fußgänger nutzbar gemacht werden können. Dazu gehören zum Beispiel die nicht bebauten Strände und Küstenabschnitte, schmale Wanderwege oder unebene Strandpromenaden.

Schließlich ist die Kontinuität bei solchen Abschnitten niedrig (für die restlichen 12%), die nicht begehbar sind, und die nur mit einer hohen wirtschaftlichen Investition und unter hohen technischen und administrativen Ansprüchen für die Fußgänger nutzbar gemacht werden können. Dabei handelt es sich vor allem um die Abschnitte, die über Klippen, schmale Randstreifen, Flussmündungen ohne Brücken, Wohnbaugebiete oder solche mit Restaurants und Hotels führen.

 

Große Umwelt- und Erbe Bedeutung

Hinsichtlich der Beschaffenheit des Bodens verdeutlicht eine vorher angefertigte Untersuchung, dass die Hälfte des Küstenwanderweges (56% der Strecke) mehr als 4 Meter, 21% zwischen 2,5 und 4 Meter, 22% weniger als 2,5 Meter breit sein wird. Die restlichen 1% können zurzeit noch nicht berechnet werden, weil es noch keinen Weg gibt. Darüber hinaus verfügen nur 6% über einen Fahrradweg.

Vom Küstenwanderweg aus haben die Besucher einen Blick auf ökologisch wertvolle Landschaften, die an unsere Gemeinden angrenzen und dem Küstenwanderweg ein zusätzliches Highlight bescheren. Dabei sind zum Beispiel die Steinbrüche von La Araña, der Felsen El Cuervo (Der Rabe), Punto Chullera in Manilva, die Artola Dünen, das Delta vom Velez Fluss, die Guadalhorce Mündung oder der felsige Abschnitt zwischen Calahonda und Calaburras in Mijas zu nennen.

Weiterhin kann man am Wanderweg zweiundvierzig Wachttürme und die phönizischen Ruinen von Vélez Málaga bewundern.

Zuletzt darf ein weiteres grundlegendes Merkmal des Projekts Küstenwanderweg nicht vergessen werden: sein Beitrag für die Umwelt. Der geht Hand in Hand mit der touristischen Bedeutung und verleiht dem Projekt zusätzlichen Wert. Weiterhin soll der Weg als sportliche Infrastruktur genutzt werden, und so wird er – nach Abschluss der Bauarbeiten - zu einem anerkannten Abschnitt des Großen Wanderwegs