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Archäologische Fundstätten

Archäologische Fundstätten

Sendero 4. Faro de la Punta de Torrox y yacimiento romano visitable

 

Bei einer archäologischen Fundstätte (aus dem Französischem „gisement“; auch als Siedlung oder archäologisches Gebiet oder Stätte bezeichnet) handelt es sich um eine Ansammlung archäologischer Überreste (Material, Bauwerke und andere Überreste). Hier findet man Überreste, die das menschliche Leben bezeugen, das hier stattgefunden hat. Darunter Artefakte, Strukturelemente, bearbeitete Böden und eine Reihe anderer Elemente.  Diese Reste kann man durch einfaches Schürfen an der Erdoberfläche oder, bei verschütteten Gebäudeteilen, durch Graben freilegen. 

Da die Küste Málagas Heimat vieler Zivilisationen war, findet man hier zahlreiche Überreste jeglicher Art.

Im Folgenden zeigen wir einige dieser Ausgrabungsstätte, ihre Lage und ob diese für die Öffentlichkeit zugänglich sind oder nicht.

Die Anhöhe Los Castillejos in Manilva (Cerro de Los Castillejos). Diese Fundstätte wurde zum geschützten Kulturgut erklärt und ist eine der zehn wichtigsten Ausgrabungsstätten der Spätbronzezeit Andalusiens. Die Überreste gehören zu einer Festungsanlage aus dem 8. Jahrhundert vor Christi.
Die Thermalbäder La Hedionda in Casares (Baños de la Hedionda). Die schwefel- und eisenhaltigen Thermalbäder sind römischen Ursprungs und wurden zu Zeiten der Araber umgebaut.
Anlage und Ruinen der arabischen Festungsmauer in Casares (Fortaleza y ruinas de la muralla arabe). Zur Festungsanlage gelangt man über das Stadttor im oberen Teil der Stadt.
Fundstätte der Wachttürme in Estepona (Yacimiento de las Torres). Die Ausgrabungsstätte besteht aus Resten einer alten römischen Stadt.
Fundstätte des Antennenparks in Estepona (Yacimiento del Parque Antena). Dabei handelt es sich um den Siedlungskern aus römischer Zeit.
Frühchristliche Basilika in Marbella, in Strandnähe (Basílica Paleocristiana). Die frühchristliche Ausgrabungsstätte gehört zu den wichtigsten in ganz Spanien.  Es gibt den Grundriss einer Basilika und einer Nekropolis und es wurden auch verschiedene archäologische Überreste gefunden, z. B. Tonkrüge, Juwelen und Münzen, die als Grabbeigaben dienten.
Die römische Stadt am Flussufer des Río Verde in Marbella (Villa Romana Márgenes del Río Verde). Dabei handelt es sich Überreste einer römischen Stadt aus dem 1. Jahrhundert nach Christi. Hier wurden Keramiken, Marmor und Objekte aus Metall gefunden.  Es besticht vor allem der Boden aus kleinen bunten Mosaiksteinen, sogenannten „tesellae“.
Die Thermalbäder von Guadalmina (Termas de Guadalmina). Sie befinden sich in der Wohnanlage Linda Vista in San Pedro Alcántara, Marbella und wurden zum historischen Monument erklärt.  Die Anlage wurde in den ersten Jahrhunderten des Römischen Imperiums erbaut.
Das Landgut des Sekretärs in Fuengirola (Finca del Secretario). Diese Ausgrabungsstätte einer römischen Siedlung befindet sich auf der rechten Uferseite des Pajares Baches.  Hier wurden wertvolle Stücke, wie z. B. die Venus von Fuengirola, Landwirtschaftsgeräte und einige Thermen gefunden.
Torreblanca del Sol (Fuengirola). Dabei handelt es sich um römische Thermen aus dem 1. Jahrhundert, einer Garum-Fabrik aus dem 4. Jahrhundert und einer westgotischen Nekropolis.
Das Weingartenhaus in Vélez-Málaga, La Axarquía. (Casa de la Viña). Hier wurden ein Wachtturm, ein Landgut und ein Massengrab gefunden.
Die Nekropolis von Trayamar in Algarrobo (Necrópolis de Trayamar). Der frühchristliche Gräberkomplex gehört zu den wichtigsten des westlichen Mittelmeerraumes. Die archäologischen Reste stammen aus dem 7. Jahrhundert nach Christi. Die Fundstücke, darunter Juwelen und andere Grabbeigaben, befinden sich heute im Archäologischen Museum Málagas.
Römische Überreste aus Torrox (Restos romanos de Torrox). Diese gehören zu einem archäologischen Komplex vom 1. bis zum 4. Jahrhundert nach Christi. Er befindet sich am Leuchtturm von Torrox, wo einst die Untere Festung (Castillo Bajo) stand, und besteht aus Thermen, einem Stadthaus mit Mosaiken und Keramiköfen, in denen die Amphoren für die Garumsoße und das Salz gebrannt wurden, sowie einer Fischfabrik, deren Spülbecken in die spätere Nekropolis eingebaut wurden.  Der Teil, den man heute noch besichtigen kann, besteht aus einigen Zimmern, die von einer kleinen Vorhalle abgehen.
Die Alcazaba Festung in Málaga. Diese wurde im 11. Jahrhundert errichtet und gehört zu den wichtigsten militärischen Bauwerken Spaniens unter arabischer Herrschaft.  Sie besteht aus zwei eingemauerten Komplexen und wir können den Palast der Nasridenkönige, ein Wohnviertel, Innenhöfe, einen Säulengang und einen Turm bewundern. Heute ist die Alcazaba Sitz des Archäologischen Museums Málagas.
Die Festung von Gibrafaro in Málaga (Castillo de Gibralfaro). Die Festung wurde im 14. Jahrhundert zum Schutz der Alcazaba gebaut. In der Burganlage befindet sich das Interpretationszentrum. Brunnen, Brotöfen und eine alte Munitionskammer sind erhalten geblieben.
Das Römische Theater, am Fuße der Alcazaba in Málaga. Ein Teil der Bühne „proscaenium", ein Eingangsbereich, Überreste des „orchestra”, ein großer Teil der Zuschauerraum „cavea“ mit 13 Sitzreihen und dem „vomitorium“ (Zugang zu den Sitzreihen) haben die Zeit überdauert.